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ID 505 - Datensicherung ohne geeignete Sicherungssoftware


Beschreibung

Allgemeines Vorgehen zur Datensicherung von Datenbanken.

Hintergrundinfo/Ursache

Das Sichern einer sich noch im Zugriff befindenden Datenbank kann u.U. zu Inkonsistenzen der Daten führen; im extremsten Fall ist die Datenbank dann zerstört und eine Rücksicherung im Bedarfsfalle nicht mehr möglich. Aus diesem Grund gibt es bei den renommierten Sicherungssoftware-Herstellern Zusatzmodule, die in der Lage sind geöffnete Datenbanken und/oder Dateien zu sichern.

! G&W rät ausdrücklich zum Einsatz einer geeigneten Sicherungssoftware !

Trotzdem ist ein Sichern auch ohne eine solche Software auf verschiedene Wege möglich; drei davon werden im folgenden erläutert.

Vorgehensweise/Abhilfe

1. Sichern durch Beenden des SQL-Serverdienstes
Beendet man auf der DOS-Konsole mit dem Befehl net stop 'Dienstname' (z.B. net stop mssql$gw) den SQL-Serverdienst, ist es möglich die Datenbanken Cal3k.mdf und Cal3k_log.ldf über eine "normale" Sicherungssoftware zu sichern. Der Befehl net start 'Dienstname' startet nach der Sicherung den SQL-Server/die MSDE wieder.

2. Manuelles Sichern aus CALIFORNIA3000 heraus
Falls das Modul ZRE (Zugriffsrechteverwaltung) erworben und bereits eingerichtet wurde, stellen Sie bitte sicher, dass Sie das Recht besitzen über Service den Unterpunkt Aktuelle Datenbank sichern anwählen zu können (ohne das Modul ZRE ist dieser Menüpunkt für jeden Benutzer erreichbar). Folgen Sie dann den Dialogfenstern.

Bemerkung: Wird von einem Arbeitsplatz aus auf einem Server gearbeitet, bedeutet ein von den Dialogfenstern evtl angebotenes Laufwerk 'C:' oder 'D:', dass die Datenbank auf dem entfernten Rechner (hier also der Server) auf einem lokalen Laufwerk gesichert wird. Eine Sicherung auf ein Netzlaufwerk ist nicht ohne weiteres durchführbar und wird nicht von G&W unterstützt!

3. Sichern über Option -z
Die Datensicherung von CALIFORNIA3000 kann auch über den Aufrufparameter -z gestartet werden. Rufen Sie zum Sichern der Datenbank das Programm über ...\bin\cal3k.exe -z auf, CALIFORNIA3000 startet nun ausschließlich zum Zweck der Datensicherung und wird danach wieder beendet. Beim ersten Sicherungslauf auf diese Art und Weise werden Sie per Dialogfenster nach dem Sicherungspfad gefragt; geben Sie in jedem Falle ein lokales Laufwerk und kein Netzwerklaufwerk an (s.o.)!

Soll doch auf ein Netzwerklaufwerk gesichert werden, ändern Sie in der Diensteverwaltung des jeweiligen Betriebssystems das Benutzerkonto, unter welchem der SQL Server Dienst gestartet wird. Dieser Benutzer benötigt dann natürlich auch Schreibrechte auf dem entsprechenden Netzwerklaufwerk.

Die Festlegung des Sicherungsverzeichnisses muss nach Einspielen eines Updates erneut erfolgen, prüfen Sie in jedem Falle das korrekte Funktionieren Ihrer Datensicherung (befindet sich die Datenbank auf dem Sicherungsband?, lässt sie sich zurückspielen?).

G&W weist nochmals nachdrücklich darauf hin, dass die oben beschriebenen Sicherungsmethoden nur ein Behelf sein können, nicht jedoch eine Sicherungssoftware ersetzen!

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